Ganesha - Lebens Oase Esoterik

Ein Ort der Ruhe,
Kraft, Liebe und
Energie für die Seele
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ganesha

Wissenswertes zu spirituellen Fragen
 
 


Indiens Götter: Ganesha – der Gott des Erfolgs
 
 
Ganesha, der Sohn von Shiva und Parvati, hat einen Elefantenkopf mit geschwungenem Rüssel, große Ohren und den dickbäuchigen Leib eines Menschen. Er ist der Gott des Erfolgs und der Zerstörer von Bösem und Hindernissen. Ihm wird auch als ein Gott der Bildung, des Wissens, der Weisheit und des Wohlstands gehuldigt.
 
 
Ganesha ist ebenso der Zerstörer von Eitelkeit, Selbstsüchtigkeit und Stolz.
Er personifiziert das materielle Universum in allen seinen unterschiedlichen, großartigen Ausprägungen. Egal welcher hinduistischen Glaubensrichtung ein Gläubiger angehört, alle Hindus verehren Ganesha.
Er symbolisiert sowohl den Beginn der Religion als auch
die Gemeinsamkeit aller Hindus.
 
 
Die Bedeutung von Ganeshas Gestalt

 
Ganeshas Kopf symbolisiert das Atman oder die Seele, welche die ultimative höchste Realität menschlicher Existenz darstellt. Sein menschlicher Körper bezeichnet Maya oder die weltliche Existenz der Menschen.
In seiner oberen rechten Hand hält Ganesha einen Treibstock,
der ihm hilft, die Menschheit auf dem ewigen Pfad voranzutreiben
und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die Schlinge in Ganeshas linker Hand ist ein Werkzeug, um alle Schwierigkeiten einzufangen.
In seiner unteren Hand hält Ganesha einen zerbrochenen Stoßzahn wie einen Schreibstift. Dies ist ein Symbol der Aufopferung, denn er brach ihn ab,
um das Epos Mahabharata aufzuschreiben.
Der Rosenkranz in seiner anderen Hand deutet an,
dass das Streben nach Wissen unaufhörlich stattfinden sollte.
Mit seinem Rüssel hält er ein Laddoo (eine Süßigkeit),
die darauf aufmerksam macht, dass man die Süße der Seele,
des Atman, entdecken muss. Seine Segelohren zeigen uns,
dass er für alle Bittgesuche immer ein offenes Ohr hat.
Um seinen Bauch windet sich eine Schlange,
die Energie in jeglicher Form repräsentiert.
Und schließlich ist er bescheiden genug, auf der niedrigsten der Kreaturen,
einer Maus, zu reiten.
 

 
 
 

Wie Ganesha zu seinem Kopf kam
 
 
Einst schuf die Göttin Parvati einen Jungen aus Lehm und übertrug ihm die Aufgabe, den Eingang ihres Badezimmers zu bewachen.
Als Shiva, ihr Ehemann, zurückkehrte, war er überrascht, einen Fremden vorzufinden, der ihm den Zutritt verwehrte.
So schlug er dem Jungen im Zorn den Kopf ab. Parvati fiel in tiefe Trauer.
Um sie zu trösten, sandte Shiva eine Truppe aus, die ihm den Kopf des ersten schlafenden Wesens bringen sollte.
Die Truppe fand einen schlafenden Elefanten und brachte dessen abgetrennten Kopf zurück, der dann dem Körper des Jungen aufgesetzt wurde.
Shiva gab ihm das Leben zurück und machte ihn zum Führer (zum Pati)
seiner Truppen. Seitdem lautete sein Name „Ganapati“ (Gebieter der Scharen).
Zudem verlieh er Ganesha seinen Segen, damit die Menschen ihm huldigen
und sich vor jeder Unternehmung auf ihn berufen würden.
 
Es gibt jedoch auch eine weniger bekannte Geschichte seiner Herkunft,
die man in der Brahma Vaivarta Purana, einer der religiösen Texte des Hinduismus, findet: In dieser Geschichte bittet Shiva Parvati, das Punyaka Vrata (Fasten)
ein Jahr lang durchzuführen, um Vishnu zu begütigen, damit sie einen Sohn bekommen würden. Als ein Sohn geboren wurde, versammelten sich alle Götter, um seine Geburt zu feiern.
 
Auch Lord Shani, der Sohn von Surya, dem Sonnengott, war anwesend,
weigerte sich aber das Kind anzusehen. Beunruhigt durch dieses Verhalten
fragte ihn Parvati, warum er das nicht tat,
und Shani antwortete, dass es dem Baby schaden würde,
wenn er es anschauen würde.
Doch weil Parvati weiter darauf bestand, sah er hin und im selben Moment
wurde der Kopf des Kindes abgetrennt. Alle Götter beklagten diesen Verlust, Vishnu aber eilte zum Fluss Pushpabhadra und brachte von dort den Kopf
eines jungen Elefanten mit. Er verband ihn mit dem Körper des Kindes
und schenkte ihm so das Leben zurück.

 

Ganesha
 
         
        
Ganesha : Gott des Anfangs und des   Gelingens

        
       

Der wohl meist geliebte Gott im hinduistischen Pantheon ist Ganesha, der Gott mit dem Elefantenkopf, der von Hindus, Buddhisten und Jaina gleichermaßen verehrt wird. Er wird als Sohn von Shiva und Parvati gesehen.

Über Ganeshas Geburt und die Entstehung seines Elefantenkopfes gibt es verschiedene Versionen. Eine beliebte Geschichte berichtet, dass Parvati längere Zeit allein war, weil ihr Mann Shiva sich in Meditation zurückgezogen hatte. Sie beschloss, sich selbst einen Sohn zu machen und formte ihn, bevor sie ihr tägliches Bad nahm, aus dem Schorf ihres Körpers mit Salben, Ölen und Ganges-Wasser, und stellte ihn als Türwächter vor den Baderaum. Damals hatte Ganesha einen normalen Menschenkopf. Zum Kopf eines Elefanten kam er durch den Zorn des Shiva. Als er diesem den Weg zu seiner Gattin verstellte, weil sie gerade badete, und er Shiva ja nicht kannte, sei der große Gott so in Zorn geraten, dass er dem Ganesha mit dem Schwert den Kopf abschlug. Parvati war. außer sich und flehte Shiva an,
Ganesha wieder zum Leben zu erwecken. Shiva versprach darauf,
ihn mit dem Kopf des ersten vorbeikommenden Lebewesens auszutauschen
und ins Dasein zurückzurufen. Das erste Wesen war ein Elefant.
Durch die Wiederbelebung ist Ganesha auch Shivas Sohn geworden
und wird von ihm anerkannt. Er ernannte ihn nicht nur zum obersten Heerführer seiner ,,Ganas" (Armeen), sondern sagte auch allen anwesenden Göttern, dass Ganesha immer zuerst angebetet werden würde,
die anderen Götter erst nach ihm.

Ganesha wird dickbäuchig, mit dem Körper eines Mannes,
aber den Beinen eines Kindes, dargestellt. Er hat einen abgebrochenen Stoßzahn und trägt um seinen Bauch eine Schlange als heiligen Faden.




Ganesha hat vier Arme. Diese vier Arme repräsentieren die vier Aspekte des feinstofflichen Körpers: Geist, Intellekt, Ego
und Bewusstsein. In einer Hand hält er eine Axt und in der anderen ein Fangseil. Die Axt symbolisiert die Zerstörung aller Wünsche
und Bindungen. Mit dem Seil zieht Ganesha den Sucher aus seinen weltlichen Problemen und verbindet ihn mit ewiger Glückseligkeit.
In der dritten Hand hält Ganesha eine Süßigkeit, die die Belohnung spiritueller Suche darstellt.
In der vierten Hand hält er eine Lotusblume, die das höchste Ziel der menschlichen Evolution versinnbildlicht: Erleuchtung. Künstler stellen Ganesha oft die Axt und das Fangseil mit zwei seiner Hände haltend dar. Dann lassen sie eine seiner Hände eine heilige Handstellung einnehmen, die Schutz und Segen gewährt.

Ganeshas Kopf enthält kleine, durchdringende Augen, die das winzigste Detail jedweden Gegenstands untersuchen können.
Diese Augen verfügen über die innere Schau, den Geist Gottes in jedem zu sehen.

Ganeshas Reittier ist eine kleine Maus. Die Maus steht für Egoismus
und weltliche Wünsche, worin die Ursache für all unser Leiden liegt.
So wie die Maus in Dunkelheit lebt und stiehlt, so lebt unser Bewusstsein in Unwissenheit und ist ständig beschäftigt mit materiellen Gewinnen,
wodurch unser innerer Friede gestohlen wird. Ganesha beherrscht sein Reittier vollständig, d.h. er hat Egoismus und Wunschnatur überwunden. Ganesha,
der auf seiner Maus reitet, steht für einen vollendeten Menschen,
der seinen begrenzten Körper, Fühlen und Denken, dargestellt durch die Maus, benutzt, um die grenzenlose Wahrheit, die Ganesha symbolisiert, zu übermitteln. Körper, Fühlen und Denken sind begrenzt. Es ist ihnen nicht möglich,
den unbegrenzten Atman zum Ausdruck zu bringen.
Der Intellekt des Durchschnittsmenschen kann die Wahrheit nicht begreifen.

Kein Gebet, kein neues Unternehmen und keine Festlichkeit kann von Erfolg gekrönt sein, ohne vorher zu Ganesha gebetet zu haben, der einerseits Hindernisse verschwinden lässt, wenn es ihm beliebt,
der aber andererseits ebenso Probleme schaffen kann, falls man ihn bei einem wichtigen Anlass vergisst. Auch bei Hochzeiten wird er angerufen,
denn die Ehe ist ein neuer Anfang und soll von Glück gesegnet sein.
Auf den meisten Einladungen zu einer Hindu-Hochzeit ist als kleines Emblem Ganesha zu sehen. Gelegentlich ist der Stachelstock durch eine Axt, die Schlinge durch einen Lotos ersetzt, überhaupt sind ikonographische Varianten häufig.
An seinem Elefantenkopf ist der Gott in jedem Falle zu erkennen, so dass seine Attribute für die Identifizierung weniger wichtig sind.

Im August/September jeden Jahres feiert man dort das Ganesha-Fest,
bei dem große, aus Lehm geformte Ganesha-Idole mit Kokosnüssen, Bananen
und Süßigkeiten symbolisch gespeist und mit Musik verehrt werden.
Zu Ende des Festes trägt man sie feierlich zum Meer oder einem Fluss
und versenkt sie. Das gleiche geschieht mit den kleinen Ganesha-Figuren,
die das Jahr über im Hause gestanden haben, meist auf einem Sockel über dem Türbalken oder in der Zimmerecke. Die aus der Erde gekommene Gestalt kehrt in den Naturhaushalt zurück

Ganeshas Frauen sind Riddhi (Erfolg) und Siddhi (Wohlstand) .
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________

Interessiert?
komm vorbei oder setze dich mit uns in Verbindung:



Tel.: 02432-9871141
lebensoase-esoterik@hotmail.de



Öffnungszeiten:
Montags:
10:00 - 12:30 Uhr
Dienstags bis Freitags:
10:00 - 12:30 und 15:00 - 18:00 Uhr
Samstags
von 10:00 - 13:00 Uhr
Bookmark and Share
Wellness für Körper Geist und Seele
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü